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  • Karl Obermann

Es wird schon wieder

Deutschland ist stark, sagt der Bundeskanzler. Recht hat er!



Noch immer sind wir aus allen Krisen, seit dem 2. Weltkrieg, schnell wieder herausgekommen. Das gilt auch für die Zukunft, wenn wir uns nicht selbst ins Knie schießen, etwa indem wir nur noch auf das tägliche Geschrei der Massenmedien hören. Denen fällt immer nur Negatives ein, weil in deren Nomenklatura nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind.


Also denken auch viele Menschen nur, im Grund sei alles schlecht.


Das aber ist gefährlich, denn es gilt „Deine Gedanken, Deine Zukunft“. Wenn alle schlecht denken, dann wird es auch schlecht. Und die so genannten Qualitätsjournalisten haben wieder für nichts eine Verantwortung.


Viel besser ist es davon auszugehen, dass wir zwar eine schwierige Lage haben, aber dass wir das schon hinbekommen.


Schaut man beispielsweise auf die Automobilindustrie: Trotz hoher Energiepreise, anhaltender Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und trotz einer schwächelnden Weltkonjunktur, hat die Automobilindustrie im letzten Jahr Milliardengewinne eingefahren. VW z. B. hat im dritten Quartal allein einen Umsatz von mehr als 70 Mrd. Euro gemacht.


Ähnlich sieht es auch bei den anderen deutschen Autokonzernen aus.


„Wir erleben keine Megarezession“ sagt der Bundesbank-Chef Nagel, wie auch die europäische Wirtschaftsweise, Malmen Dier, geht nicht von einem tiefen Wirtschaftseinbruch aus.


Unsere Produkte sind gut. Die Kreativität der Entwickler ist ungebrochen, die Kunden auf dem Weltmarkt mögen es, wenn sie sich auf ihre Lieferanten verlassen können. Wir dürfen halt den Chinesen mit ihrem einfach und billig nicht auf den Leim gehen.


Manche "Supermanager" sehen darin zwar den Pfad zu noch mehr Verdienst. Aber wehe: Es kann auch zum Absturz führen.


Beispiele liegen schon vor.


Also, auf keinen Fall die Produktion komplett aufgeben!


Lieber wieder was von dort zurückholen. Mit Hilfe intelligenter Produktion, die heute möglich ist, kann man fast alles auch hier oder bei unseren Nachbarn machen.


Dazu gehört zwar ein wenig Mut, aber mutlos sind wir doch nicht.


Das wäre also der Tipp fürs neue Jahr:

Sich auf die eigenen Stärken besinnen und nicht nachgeben.


Herzlichst Ihr

Karl Obermann

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