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  • AutorenbildKarl Obermann

Zu viel Druck auf dem Kessel




Der Kessel ist die öffentliche Meinung und was man so als richtig ansieht. Unserem Land geht es gar nicht schlecht – Opposition und Medien erzählen uns täglich das Gegenteil. Der Druck auf die Regierung soll kontinuierlich hoch gehalten werden. So nach dem Motto: Irgendwann werden die doch kaputt gehen. Dann kommen die anderen dran. Ob es die dann besser könnten? Die Geschichte zeigt – eher nicht.

Nachdem der jüngste Koalitionsausschuss getagt hatte, zugegeben lang genug, lag ein Ergebnis vor, nach dem man hätte arbeiten können. Aber schon nach weniger als 24 Stunden ging das Gestänker wieder los. „Wer hat gewonnen, sprich, wer hat die meisten seiner Punkte durchgebracht?“


Muss es denn einen Gewinner geben? Kann man nun nicht mal den Streit beiseite lassen und gemeinsam anpacken? Die Rundfunkanstalten, die das Spielchen – wer hat gewonnen – gespielt haben, können es offensichtlich nicht. Ihnen ist der Streit lieber, da haben sie wenigstens was zu schreiben oder zu senden. Solchen Leuten sollte man nicht vertrauen. Sie haben nicht das Wohl unseres Landes im Sinn, sie denken mehr an sich, so nach der Devise: „Krach bringt Auflage!“


Der deutschen Wirtschaft geht es verhältnismäßig gut. Obwohl wir von Krisenerscheinungen umlagert sind, bleibt das Land recht stabil, wie auch internationale Untersuchungen zeigen. Unter 24 untersuchten Ländern liegt Deutschland auf Platz 6.

Man kann auch einzelne Dinge und Ereignisse heranziehen um zu sehen, es lohnt sich, Vertrauen in Staat und Wirtschaft zu haben. Nehmen wir die Tatsache, dass Porsche erneut in Isar Aerospace investiert hat. Isar Aerospace ist ein Unternehmen in München, das Raketen baut, um Satelliten, insbesondere kleiner und mittlerer Größen, ins All zu schießen.


Wir schätzen, dass die meisten Bürger hierzulande gar nicht wissen, dass in Deutschland wieder Raketen gebaut werden (Isar Aerospace ist durchaus nicht der einzige Hersteller). Der Erstflug der Münchner ist für das 2. Halbjahr '23 geplant. Wie man hört, sind die Auftragsbücher bereits recht voll.


Natürlich gibt es auch noch viele andere Dinge, die Mut für die Zukunft machen können. Beispielsweise der Einstieg von Daimler Truck bei der Siemens Digital Industrie Software.


Auf der Basis der Siemens Xcelerator Plattform sollen bei Daimler noch innovativere Trucks und Busse entstehen und vor allem noch innovativer entwickelt werden. Beispielsweise kann dem Thema Simulation eine noch viel höhere Bedeutung zugeordnet werden als heute. Die Plattform gibt es her. Und so weiter und so weiter.


Also es gilt die Ärmel hochzukrempeln und all die "wunderbaren Dinge" umzusetzen. Dann wird der Druck auf dem Kessel von selbst geringer.


Herzlichst Ihr

Karl Obermann

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